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Mittwoch, 14. Oktober 2015

#6 - Was dann auf einmal alles passiert ist...

Man mag es gar nicht glauben, aber ich habe vor lauter Wahnsinn und Chaos diesen Blog doch wieder mal komplett vergessen. Ich muss auch zugeben, dass ich mir gar nicht sicher bin, ob sich das noch einmal ändern wird und es nur alle Jubeljahre mal einen Eintrag gibt.
In der Zwischenzeit ist mal wieder viel passiert, ich habe nicht nur den Mietvertrag unterschrieben (wie im letzten Post erwähnt), nein, inzwischen wohne ich sogar schon in meiner Wohnung. Verrückte Sache. Ich denke ich erspare euch das Chaos des Putzens (sowas hab ich noch nicht erlebt) oder des Umzugs (eins steht fest: in nächster Zeit nicht mehr!), aber was dann eventuell doch interessant sein könnte, wäre die Orientierungswoche für Erstsemester (oder auch ganz liebevoll Erstis genannt), die gerade stattfindet. Zwei Tage sind schon vorbei und ich habe unendlich viele Leute kennengelernt und habe schon wieder alle Namen vergessen, bin mehrmals orientierungslos im Universitätsgebäude herumgelaufen und allerhand Sachen erfahren. Bis jetzt scheint alles soweit in Ordnung zu sein und obwohl ich Startschwierigkeiten beim Erstellen meines Stundenplans hatte bin ich da jetzt auch nicht mehr ganz so verloren und einige Schritte weiter. Da die richtigen Vorlesungen erst nächste Woche anfangen ist jetzt auch alles noch ziemlich entspannt, was ganz cool ist.
Ich werde morgen dann mal versuchen mich beim Einwohnermeldeamt umzumelden und dann müsste organisatorisch auch schon fast alles durch sein :D.

Sonntag, 20. September 2015

#5 - Was ich bis jetzt gemacht habe...

Man mag es nicht glauben, aber ich lebe tatsächlich noch. Und inzwischen bin ich sogar schon (seit einer ganzen Weile) wieder in Deutschland. Und als ich dann gerade so vor meinem PC saß, bin ich durch Zufall auf meinen Blog gestoßen und so wurde mir dessen Existenz wieder vor Augen geführt.
Ich muss auch ehrlich zugeben, dass nach Monaten der Abstinenz vom Bloggen die Worte auch eher nur zäh fließen, aber ich bin mir ganz sicher, das wird wieder, sollte ich nicht aus mysteriösen Gründen doch erst wieder in einem halben Jahr den nächsten Eintrag schreiben.
Aber kommen wir zum Punkt dieses Eintrages, nämlich was in den letzten Monaten alles geschehen ist. Nun zum einen habe ich natürlich alle meine Unibewerbungen rausgeschickt und nach dem Bewerbungsschluss dann doch auch tatsächlich Zusagen für alle meine Bewerbungen bekommen. Ich muss zugeben, dass mich das schon ein wenig gefreut hat. Dann hatte ich natürlich die Qual der Wahl, was mache ich? Wo gehe ich hin? Letztlich ist meine Wahl dann auf die Universität Bonn gefallen. Dort werde ich ab Mitte Oktober Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften und English Studies studieren. Ich bin auf jeden Fall schonmal gespannt wie das wird, vor allem, weil mich jeder, dem ich das erzähle erstmal ganz schockiert und skeptisch anschaut, aber wie heißt es so schön: Versuch macht klug!
Was es außerdem an Neuigkeiten gibt: Ich habe mich in den Wohnungsmarkt gestürzt und ganz verzweifelt die letzten paar Wochen gesucht. Zwischendurch mit merkwürdigen Begegnungen und unvergesslichen Telefonaten. Aber ich bin dann doch fündig geworden und morgen werde ich mit meiner Mama nach Bonn fahren und (hoffentlich, wenn alles gut geht) den Mietvertrag unterschreiben.
Und dann fängt bald ein komplett neuer Lebensabschnitt an. Man sei gespannt...

Donnerstag, 30. April 2015

#4 - Was ich machen will...

Man mag es vielleicht nicht glauben, aber ich glaube ich habe tatsächlich etwas gefunden, dass ich machen möchte.
Das Ganze begann damit, dass mir zugetragen wurde, dass manche Uni's einen verfrühten Bewerbungsschluss für Altabiturienten hat. Da ich ja unter diese Kategorie falle kam dann erstmal ein bisschen Panik auf. Also habe ich mich mal dran gesetzt und wirklich ernsthaft überlebt was ich studieren könnte. Zur Hilfe habe ich dabei die Studienauswahl bei berufe.net genommen. Da hab ich dann erstmal gefühlt 50 Studiengänge aufgeschrieben, die dann später gefiltert wurden. Was da dann übrig blieb wurde nochmal auf einer anderen Seite nachgeschaut, auf der dann direkt auch die exakten Studiengänge an verschiedenen Universitäten angezeigt wurden.
Das hab ich mir rausgeschrieben und anschließend auf der Website der jeweiligen Hochschule meine jeweiligen Haupt- und Nebenfächer Kombinationen herausgeschrieben.
Und an diesem Punkt bin ich jetzt. Auf meiner Liste stehen circa 7 Studiengänge in verschiedenen Städten und tatsächlich gibt es auf keiner dieser Hochschulen einen verfrühten Bewerbungsschluss für Altabiturienten, was bedeutet, dass ich mich jetzt für eine kleine Weile wieder entspannt zurücklegen kann, um darauf zu warten, dass es Juni wird und ich mich bewerben kann.
Um vielleicht die Frage zu klären für was ich mich jetzt letzten Endes entschieden habe: ich werde in Richtung Deutsche Sprache und Literatur gehen.
Wieso? Ich finde einen Beruf in Richtung Lektorin oder Verleger, also insgesamt das Verlagswesen, interessant und ein Studiengang in den Geisteswissenschaften ist dafür eine mögliche Zugangsvorrausstzung. Dazu kam, dass ich die betreffenden Studiengänge sehr interessant finde.
Letzten Endes war es dann doch gar nicht so schwer etwas passendes zu finden, man muss nur einen Punkt erreichen, an dem es nicht mehr möglich ist es vor sich her zu schieben. Dann setzt man sich eine kleine (oder größere Weile) mal an die Sache und kommt früher oder später zu einem Ergebnis.

Freitag, 2. Januar 2015

#3 - Was ich nicht machen will...

Wie Sherlock Holmes (oder Sir Arthur Conan Doyle) schon so schön gesagt hat "when you have eliminated the impossible, whatever remains, however improbable, must be the truth", oder auch auf Deutsch "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, muss was auch immer übrig bleibt, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit sein". Also habe ich mir doch gleich gedacht, wenn ich nicht weiß was ich machen will sollte ich vielleicht damit anfangen die Dinge auszuschließen, die ich nicht machen will. Das klingt in der Theorie auch schon gar nicht mal so dumm finde ich. Also habe ich mich hingesetzt und mal überlegt. Was kann ich nicht machen?
Pilotin werden zum Beispiel, dafür sind meine Augen nämlich zu schlecht. Oder Sängerin, Tänzerin, Künstlerin (die Liste lässt sich beliebig fortsetzen) da mangelt es mir nämlich schlicht und einfach an Talent. Außerdem kann ich nicht in die IT-Branche gehen, weil ich mit Technik mehr oder weniger und immer öfter auf dem Kriegsfuß stehe, es hat mich schon genug Nerven gekostet ein Bewerbungsvideo für mein Au Pair Jahr zu drehen und zu schneiden, sollte das irgendwie weiter in technische Bereiche gehen bin ich vollkommen aufgeschmissen. Anwältin wär zum Beispiel auch nicht's für mich, weil ich wahrscheinlich nicht mal durch's Studium kommen würde, ohne regelmäßig einzuschlafen, sowas langweilt mich aus irgendeinem Grund schon ziemlich. Ärztin? Auch nichts, zum Einen haperts da ein kleines bisschen mit meinem Abiturschnitt und zum Anderen kann ich sowas auch nicht. Es war schon schlimm genug als letztens eins meiner Hostkids eine Lungenentzündig hatte und ich auf sie aufpassen musste. Da hat man schon gemerkt wo meine Talente auf jeden Fall nicht liegen, zudem bin ich für so einen Beruf höchstwahrscheinlich auch ein bisschen zu zartbesaitet. Tierpfleger ist auch keine gute Idee für mich, es mag vielleicht herzlos klingen, aber ich bin gar nicht mal so ein großer Tiermensch. Ich kann die ansehen und sagen, dass sie süß sind, dann streichel ich mal kurz und bin auch schon wieder bereit zu gehen. Dann kann man natürlich die handwerklichen Berufe ausschließen, da bin ich zu sehr Mädchen für, da wird man dreckig und das ist anstrengend und so, also eher nichts für mich. Kellnerin wäre auch schrecklich, nicht dass das jetzt wirklich ein Job mit Zukunft wäre (meine Eltern würden mir einen Vogel zeigen), aber dazu kommt dann noch, dass ich ein bisschen ungeschickt bin und wahrscheinlich alles fallen lassen würde und da würden sich unschöne Situationen ergeben, da bin ich mir ziemlich sicher. Warum ich den Lehrberuf nicht ausüben kann habe ich im letzten Post schon eräutert, also fällt das auch flach. Kindergärtnerin oder Erzieherin klingt in der Theorie vielleicht auch nicht so schlecht, aber manche Kinder sind so verzogen, dass ich wahrscheinlich mehr oder weniger schnell gefeuert werden würde. Bankkauffrau wäre vermutlich auch nicht so das Optimale, weil ich Mathe eigentlich echt nicht mag und es da auch echt an Interesse hapert irgendwie. In einem Supermarkt habe ich schon mal 4 Jahre gearbeitet und da kann ich auf jeden Fall auch sagen, dass ich darauf gut und gerne verzichte. Psychologie würde mich jetzt schon interessieren, das Problem dabei ist aber, dass ich für so einen Beruf viel zu emotional bin und mir die Geschichten anderer Leute viel zu sehr zu Herzen nehme, ob das auf Dauer so vorteilhaft ist dann weiß ich auch nicht.
Und das ist mein Problem. Die meisten Berufe, die einem so einfallen sind einfach nicht's für mich. Es mag sein, dass ich sehr wählerisch bin, aber man muss ja auch bedenken, dass das eine Entscheidung ist, die einen für den Rest seines Lebens beeinflusst, da möchte ich nichts überstürzen und dann alles lieber doppelt und dreifach überdenken und bis jetzt ist mir auch noch nichts unter gekommen, bei dem ich gedacht habe "WOW, das ist es, GENAU das will ich mal machen" und bis dahin werde ich jetzt wohl weiter (mit steigender Panik aufgrund von Zeitdruck) verwirrt in der Gegend herumdümpeln.