Tja, das war's tatsächlich schon wieder. Die Semesterferien sind vorbei, auch wenn ich das selbst noch nicht ganz glauben kann, wo ist bitte die Zeit hin (Ihr könnt Euch übrigens merken, dass das ein immer wiederkehrendes Leitmotiv dieses Blog ist)? Die Uni hat sogar schon vor ein paar Wochen wieder angefangen und ich bin schon wieder fleißig in Texten und Büchern versunken. Wasim Übrigen auch der Grund dafür ist, dass jetzt erst der nächste Eintrag kommt (was eiskalt gelogen ist, muss ich jetzt vielleicht doch zugeben, ich hätte theoretisch Zeit gehabt, aber diese Zeit habe ich dann lieber damit verbracht Serien zu gucken).
Diese Woche habe ich dann auch mal meinen neuen Personalausweis bekommen, mein alter wäre nämlich jetzt leider im Mai abgelaufen und da es als deutscher Staatsbürger meine Pflicht ist mich ausweisen zu können und ich wenig Lust habe meinen Reisepass überall hinzuschleppen (was durchaus eine Möglichkeit wäre, wenn ich das so richtig verstanden habe) bin ich dann also auf's Amt gedackelt. Und falls Ihr irgendetwas über mich wisst, dann wisst Ihr, dass ich Ämter über alles hasse. Die Überwindung mich dahinzubewegen und mich mit unfreundlichen Beamten auseinanderzusetzen ist schon groß. Aber man muss tuen, was man tuen muss, also habe ich es dann doch gewagt und nach ewigem Warten konnte ich dann vor ner halben Ewigkeit auch den neuen (kleinen, nicht schönen) Personalausweis beantragen. Am Mittwoch war ich dann wie gesagt ja da und es war eine sehr weise Entscheidung von mir das an ebenjenem Tag zu machen. Die swb (also Bus- und Bahn im Kreis Bonn) hat nämlich gestreikt, was zur Folge hatte, dass das ganze Amt super leer war. Ich musste NICHT warten, überhaupt nicht! Es war toll.
Naja, abgesehen davon habe ich nicht so viel Neues zu erzählen, obwohl ich mir echt Gedanken gemacht habe über Dinge die ich bloggen könnte und ich habe sogar einige Ideen, die aber alle einen seperaten Eintrag verdienen. Das hier ist dann mehr ein Eintrag der Euch daran erinnern soll, dass ich in der Tat noch lebe und nur zu beschäftigt (faul) bin ordentliche Einträge zu schreiben.
Eine Sache über die ich zum Beispiel demnächst (vielleicht) einmal bloggen werde ist die Tatsache, dass ich jetzt versuche meine Ernährung umzustellen, wenn ich in Bonn bin gar kein Fleisch mehr zu essen und weniger Kohlenhydrate, wie gut das funktionieren wird sehen wir dann. Ich habe immerhin schon eine Woche durchgehalten, was durchaus ungewöhnlich für mich ist. Wir werden sehen.
Das war's dann auch erstmal wieder von mir, bis zum nächsten Eintrag dann.
Es ist tatsächlich soweit: Klein-Jenny muss sich Gedanken darüber machen, was sie mit ihrem Leben anstellen will. Und was macht man da am Besten? Einen Blog erstellen, um mit der ganzen Welt diese Verwirrungen und vielleicht auch lustigen Geschichten zu teilen, natürlich!
Freitag, 29. April 2016
Freitag, 1. April 2016
#11 - Die Sache mit der Selbsteinschätzung...
Mir ist in letzter Zeit wieder extrem aufgefallen wie verrückt meine Selbsteinschätzung ist, oder besser gesagt wie verdreht ich mich selbst sehe. Um das ganze mal besser zu erklären und verständlich zu machen, ein paar Beispiele.
Immer wenn ich an einer Gruppe Menschen vorbeigehe und diese dann anfangen zu lachen, habe ich unweigerlich das Gefühl, dass ich ausgelacht werde. Lässt das auf mangelndes Selbstwertgefühl schließen? Wahrscheinlich. Zur gleichen Zeit sagt der rationale Teil meines Gehirns natürlich, dass das absoluter Quatsch ist. Aber genau wie mit meiner Angst vor Spinnen, bei der mir auch vollkommen klar ist, dass sie unlogisch ist und von einer Spinne (so wie sie in Mitteleuropa zu finden ist) keine akute Gefahr ausgeht, aber diese andere Stimme in meinem Kopf schreit so laut "PANIK!!!", dass sie die andere vollkommen unterdrückt und ich in Panik verfalle. Und so ähnlich ist das auch in solchen Situation. Auch wenn ich weiß, dass ich mit jemandem befreundet bin, bleibt trotzdem dieses Gefühl, dass das vielleicht doch nur Mitleid oder irgendein Trick ist, so wahnsinnig das auch klingen mag. Die Frage ist: Liegt dieses Gefühl daran, dass ich mich selbst nicht so richtig leiden kann und so viele Fehler an mir sehe, die anderen vermutlich gar nicht auffallen?
Seid ihr jemals mit mehreren Menschen unterwegs und denkt euch "Wow, ich könnte jetzt genauso gut nicht hier sein, das würde keinem auffallen", weil ihr euch einfach merkwürdig fühlt und nicht denkt, dass es einen Unterschied macht, weil ihr sowieso nichts beizutragen habt? Das weitet sich besonders auf Gespräche aus. Ich habe wahnsinnig oft das Gefühl, dass ich am besten gar nichts sage, weil alles was ich sagen würde einfach uninteressant ist und niemanden interessieren würde. Das Gefühl, dass das eigene Leben im Vergleich zu dem von Anderen extrem uninteressant ist. Aber zur selben Zeit ist es auch irgendwie blöd gar nichts zu sagen, weil man dann denkt, dass man nur blöd daneben sitzt und die Anderen sich fragen, wieso man nichts sagt oder wo das Problem liegt.
Das Problem liegt bei mir. Soviel steht schon mal fest. Wieso? Nun ja, ich habe da mal ein bisschen drüber nachgedacht (beim Auto fahren und Zähneputzen, wo ich immer die besten Ideen habe) und mir ist aufgefallen wie wahnsinnig hart ich mich selbst kritisiere. Nicht nur auf diese gesellschaftlichen und sozialen Bereiche bezogen (die ich aber wirklich noch nicht so ganz gemastert habe, ganz objektiv betrachtet), sondern auch auf alles andere: meine akademische Laufbahn (das klingt so erwachsen und intelligent), meine Intelligenz und natürlich auch meinen Körper und mein Aussehen. Wenn es um andere Menschen geht sehe ich selbst wie akzeptierend ich bin, jeder soll sein wie er will und Makel sind nicht schlecht, sondern gehören ganz einfach zum Leben dazu. Sobald es aber um mich selbst geht werde ich wahnsinnig hart in meiner Kritik. Aber wieso? Wieso sind Dinge, die ich bei meinen Mitmenschen vollkommen in Ordnung finde auf einmal grausam und schrecklich, wenn es um mich selber geht? Ist das nicht fast sogar schon Doppelmoral? Bescheuert ist es in jedem Fall. Nastürlich ist ein bisschen Eigenkritik nicht schlecht, das möchte ich gar nicht sagen, irgendwie muss man ja besser werden und weiterkommen, aber irgendwo geht es dann doch zu weit, wenn man sich bei allem was man tut so hart kritisiert.
Und deswegen habe ich jetzt beschlossen das alles ein wenig lockerer zu sehen und nicht mehr so hart zu mir selbst zu sein.
Immer wenn ich an einer Gruppe Menschen vorbeigehe und diese dann anfangen zu lachen, habe ich unweigerlich das Gefühl, dass ich ausgelacht werde. Lässt das auf mangelndes Selbstwertgefühl schließen? Wahrscheinlich. Zur gleichen Zeit sagt der rationale Teil meines Gehirns natürlich, dass das absoluter Quatsch ist. Aber genau wie mit meiner Angst vor Spinnen, bei der mir auch vollkommen klar ist, dass sie unlogisch ist und von einer Spinne (so wie sie in Mitteleuropa zu finden ist) keine akute Gefahr ausgeht, aber diese andere Stimme in meinem Kopf schreit so laut "PANIK!!!", dass sie die andere vollkommen unterdrückt und ich in Panik verfalle. Und so ähnlich ist das auch in solchen Situation. Auch wenn ich weiß, dass ich mit jemandem befreundet bin, bleibt trotzdem dieses Gefühl, dass das vielleicht doch nur Mitleid oder irgendein Trick ist, so wahnsinnig das auch klingen mag. Die Frage ist: Liegt dieses Gefühl daran, dass ich mich selbst nicht so richtig leiden kann und so viele Fehler an mir sehe, die anderen vermutlich gar nicht auffallen?
Seid ihr jemals mit mehreren Menschen unterwegs und denkt euch "Wow, ich könnte jetzt genauso gut nicht hier sein, das würde keinem auffallen", weil ihr euch einfach merkwürdig fühlt und nicht denkt, dass es einen Unterschied macht, weil ihr sowieso nichts beizutragen habt? Das weitet sich besonders auf Gespräche aus. Ich habe wahnsinnig oft das Gefühl, dass ich am besten gar nichts sage, weil alles was ich sagen würde einfach uninteressant ist und niemanden interessieren würde. Das Gefühl, dass das eigene Leben im Vergleich zu dem von Anderen extrem uninteressant ist. Aber zur selben Zeit ist es auch irgendwie blöd gar nichts zu sagen, weil man dann denkt, dass man nur blöd daneben sitzt und die Anderen sich fragen, wieso man nichts sagt oder wo das Problem liegt.
Das Problem liegt bei mir. Soviel steht schon mal fest. Wieso? Nun ja, ich habe da mal ein bisschen drüber nachgedacht (beim Auto fahren und Zähneputzen, wo ich immer die besten Ideen habe) und mir ist aufgefallen wie wahnsinnig hart ich mich selbst kritisiere. Nicht nur auf diese gesellschaftlichen und sozialen Bereiche bezogen (die ich aber wirklich noch nicht so ganz gemastert habe, ganz objektiv betrachtet), sondern auch auf alles andere: meine akademische Laufbahn (das klingt so erwachsen und intelligent), meine Intelligenz und natürlich auch meinen Körper und mein Aussehen. Wenn es um andere Menschen geht sehe ich selbst wie akzeptierend ich bin, jeder soll sein wie er will und Makel sind nicht schlecht, sondern gehören ganz einfach zum Leben dazu. Sobald es aber um mich selbst geht werde ich wahnsinnig hart in meiner Kritik. Aber wieso? Wieso sind Dinge, die ich bei meinen Mitmenschen vollkommen in Ordnung finde auf einmal grausam und schrecklich, wenn es um mich selber geht? Ist das nicht fast sogar schon Doppelmoral? Bescheuert ist es in jedem Fall. Nastürlich ist ein bisschen Eigenkritik nicht schlecht, das möchte ich gar nicht sagen, irgendwie muss man ja besser werden und weiterkommen, aber irgendwo geht es dann doch zu weit, wenn man sich bei allem was man tut so hart kritisiert.
Und deswegen habe ich jetzt beschlossen das alles ein wenig lockerer zu sehen und nicht mehr so hart zu mir selbst zu sein.
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