Blog

Dienstag, 7. Oktober 2014

#2 - Was bisher geschah...

Wie fängt sie eigentlich an, die Suche nach dem Traumjob? Ich persönlich denke ja, dass sie schon im Kindesalter anfängt. Man muss nur einmal zurückdenken, wir alle hatten doch einen Traumberuf. Bei meinem Bruder war das zum Beispiel ein Eisverkäufer, der Teilzeit als Feuerwehrmann arbeitet und bei mir zunächst Sängerin und dann Model. Nun gut, jetzt wird aber aus den meisten Kindheitsträumen nicht allzu viel. So musste ich im Laufe der Zeit feststellen, dass ich über keinerlei musikalisches Talent verfüge (was mich dennoch nicht davon abhält laut zu singen) und außerdem viel zu gerne esse und nicht diszipliniert genug bin um Model zu werden. Und so bleibt der Kindheitstraumberuf dann eben genau das.
Dann geht es weiter, bei mir kam so zwischen der 4. und 5. Klasse der erste tatsächlich logische Berufswunsch: Grundschullehrerin. Und das hat auch ganz lange gehalten, bis ich dann ein Praktikum in einer Grundschule gemacht habe. Danach wurden die Pläne auch ganz schnell wieder verworfen. Dies hatte mehrere Gründe, zum einen bin ich mir ziemlich sicher, dass ich nach einer Weile wahnsinnig werden würde, wenn ich so viele Kinder um mich haben würde. Eigentlich mag ich Kinder zwar, aber so 20 aufgeregt durcheinander hüpfende 1. Klässler wären mir auf die Dauer vermutlich doch zu viel. Jetzt könnte man natürlich sagen: "Geh doch einfach an eine weiterführende Schule!". Das wäre in der Theorie auch keine schlechte Idee, wenn ich da in letzter Zeit nicht etwas herausgefunden hätte. Ich kann nicht erklären. Immer, wenn ich mit meinen Mädels, die in der 2. und 4. Klasse sind, Hausaufgaben mache kommt man in diese Situation, in der man bestimmte Aufgaben oder Lösungswege erklären muss und da geht dann gar nichts mehr bei mir. Ich persönlich finde meine Ausführungen immer sehr nachvollziehbar, aber da scheine ich auch die Einzige zu sein.
Aus diesen (und diversen anderen) Gründen hab ich die Idee einen Lehrberuf zu ergreifen dann also auch verworfen. Das war in der 9. Klasse. Seitdem bin ich relativ orientierungslos und habe mich auf mein Au Pair Jahr fokussiert, aber da ich mittlerweile auch schon seit 4 Monaten in den USA bin wird es langsam Zeit mich in irgendeiner Weise festzulegen.
Ideen habe ich schon, da wäre zum einen Flugbegleiterin, was ich mir ganz schön vorstelle, zum anderen hat sich die Idee mit dem Studium langsam bei mir im Kopf eingenistet. Die Frage ist dann aber natürlich: Was studiere ich?
Studienberatungstests im Internet und persönlichen Interessen zufolge läuft das bei mir meistens auf Geisteswissenschaften heraus, wie beispielsweise Kulturwissenschaften (was es mir im Moment echt ein bisschen angetan hat). Nun ist das Problem mit den Geisteswissenschaften ja, dass man da nichts Halbes und nichts Ganzes in der Hand hat, sobald man mit dem Studium mal fertig ist, weiß man halt nicht was man machen soll, weil man nicht auf bestimmte Berufe hinstudiert. Und das ist im Moment mein Problem. Ich treibe mich seit mehreren Abenden immer auf Internetseiten herum (http://www.studieren-studium.com/user/suggest), um einen passenden Studiengang für mich zu finden, was tatsächlich gar nicht so einfach ist.
Und das ist was bisher geschah. Ich kann nur gespannt sein was die Zukunft noch bringt :)

2 Kommentare:

  1. Hey o/

    Na dann zum insgesamt dritten Mal ^^

    Also ich behaupte es gibt auch Models, die nicht so breit sind, wie ein Fuß eines normalen Menschen... :) Und das mit dem Singen ist nicht schlimm, das tue ich auch :D Singstar und so ;)

    Ansonsten käme hier noch was produktives hin, aber das hatte ich ja schon beim ersten Mal vergessen, von daher ^^

    AntwortenLöschen