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Mittwoch, 9. März 2016

#8 - Besserung ist nicht in Sicht...

Und schon wieder hat es es zwei Monate gedauert, bis ich mich motivieren konnte einen weiteren Blogeintrag zu schreiben. Inzwischen habe ich mich mit dem simplen Fakt abgefunden, dass ich mich wahrscheinlich nie bessern werde und am besten einfach meine Einstellung ändere. Frei nach dem Motto "Weniger ist mehr" habe ich mir jetzt vorgenommen weniger an der Quantität, als viel mehr an der Qualität meiner Einträge zu arbeiten. Das dachten sich vermutlich auch Steven Moffat und Mark Gatiss, als sie entschlossen haben die vierte Staffel Sherlock doch noch auf 2017 zu verschieben.
Und da dies jetzt gesagt ist, können wir uns den wirklich wichtigen Dingen zuwenden, wie zum Beispiel der Tatsache, dass mein erstes Semester schon vorbei ist. Einfach so! Und seit ein paar Wochen sogar schon. Ich kann mich nur immer wieder darüber wundern wie schnell die Zeit vergeht. Da war man eben noch in der Grundschule und hat Mandalas ausgemalt, während der Lehrer eine Geschichte vorgelesen hat und schwupps, schon sitzt man in seiner eigenen Wohnung und genießt die Semesterferien. Bevor die natürlich eintreten konnten habe ich tatsächlich meine ersten Klausuren geschrieben und wurde wieder daran erinnert wieso ich nach dem Abitur eigentlich nicht mehr vorhatte zu studieren: Lernen. Ja, das gruselige Wort mit L, verhasst von Schülern und Studenten findet es doch immer einen Weg sich in deren Leben zu schleichen. Kaum erwähnenswert, dass ich während der Klausurenphase halb wahnsinnig geworden bin und nicht nur einmal daran gedacht habe mich selbst (und alternativ auch meine Aufzeichnungen) in dem kleinen, verschmutzten Teich vor meinem Fenster zu ertränken. Aufgrund meiner wahnsinnigen Willenstärke (und Mangel an Alternativen, da mir der Tod dann doch ein wenig überzogen vorkam) habe ich es dann aber doch geschafft auch diese Zeit durchzustehen und meine Prüfungen sogar mit guten Noten zu bestehen.
Was nicht mehr so zuverlässig steht ist jedoch mein Bett. Vor kurzem erst meinte es mehrmal einkrachen zu müssen (das Lattenrost hat sich einfach geweigert im Gestell zu bleiben) und ist jetzt auch nur noch funktionsfähig, da ein Freund auf die geniale (und sehr studentische) Idee kam das Lattenrost doch einfach mit Büchern zu stützen. So sorgen Hanni und Nanni jetzt dafür, dass ich einen sicheren Schlafe habe. An dem lauten Knacken und Quitschen, das immer dann ertönt wenn ich mein Bett berühre, können sie aber leider auch nichts ändern.
Aber zurück zu erfreulicheren Dingen: Ich fliege nach London! Ja, ganz richtig gehört, ich habe mir eingeredet, dass ich es mir leisten kann einen kurzen Trip zu machen und so kommt es, dass ich morgen für ein paar Tage in die Hauptstadt Englands fahre. Mein kleines Reiseherz ist vollends begeistert.
Sollte ich es also schaffen zu überleben werde ich diesen Blog eventuell als Reisetagebuch missbrauchen, aber ich möchte nicht zu viel versprechen.

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